Start der Etappe in Paso Mamuil Malal bis zur Ankunft in Paso de Icalma.
Reiseabschnitt vom 28.09.2009 bis zum 24.12.2009Start der Etappe in Paso Mamuil Malal bis zur Ankunft in Paso de Icalma.
28.09.2009
Wir parken wieder auf dem großen Wiesenplatz wie im April, als uns Nina und Enver begleitet haben. Ein frierender, Wind durchblasener Guardaparque informiert uns kurz. Besonders ans Herz legt er uns einen Wanderweg von dem aus wir Lanin und Lago Tromen zusammen sehen können. „Auf den Lanin wollt ihr nicht rauf, oder“? fragt er sicherheitshalber. „Nee, sicher nicht. Wie sind die Nachttemperaturen“? „Wegen dem Diesel braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. So etwa 2°C“.
Zwischen Guardaparquehaus und Polizeistation führt ein Weg rechts in den Wald hinein und über einen Bach. Letzte Eiszapfen hängen über dem eiskalten Wasser. Ausgeschildert ist nix, aber wir finden den Weg so. Wir folgen den Fußspuren unserer Vorgänger steil bergan über die letzten Schneewehen hinweg. „So habe ich mir das nicht vorgestellt“, brummt es hinter mir. Unschlüssig stehen wir irgendwann da. „Wohin“? frage ich. Keine klaren Spuren zu sehen. Links ist jedenfalls hoffnungslos, auch wenn es dahin Fußstapfen gibt. Von rechts kommen zwei junge Leute. „Hier lang“, winkt einer schon von weitem. „Ist es noch weit“, keuche ich. Er schüttelt den Kopf: „Maximal 2 Minuten und der Blick ist fantastisch“! Lago Tromen Lanin Und in diesem weiten, trockenen Tal werden wir morgen weiter fahren. Der Abstieg gestaltet sich dank der elastischen Bambussträucher weniger rutschig als erwartet. Fast so sicher wie an einem Geländer hangeln wir uns wieder hinunter. In Memoriam an den gemeinsamen Urlaub mit Enver und Nina wandern wir auch noch ein Stückchen durch den Lenga- und Nirrewald Richtung Lanin bis zu den beiden Bänkchen. Hier beginnt das Lava- und Aschefeld des Vulkans. Diese Jungs kamen von ganz oben! Im Wald sind die Spechte = Carpinteros heftig auf Futtersuche. Die Männchen haben leuchtend rote Köpfe, die Weibchen sind ganz schwarz mit etwas rot um den Schnabel herum. Federschöpfe haben beide. 29.09.2009Trotz Frühling – Argentinien ist ein trockenes Land. Die Flüsse und Bäche führen jetzt im Frühling wunderbar klares Wasser. Die Wiesen sind gelegentlich überschwemmt. In Junin de los Andes versorgen wir uns mit argentinischen Pesos. 1000 Pesos auf einen Schlag!!!!!!!!!!!!!!! ‚Banelco’ heißt das Banksystem, das uns diese Mal so ein Glück beschert! Offenbar haben die Verträge mit Visa und Maestro?! Einkaufen ist nicht, obwohl der Kühlschrank Schwindsucht hat. Wir wollen ja demnächst über den Paso Samore nach Chile zurück. Lago Falkner, Lago Villarino – wir sind wieder in Ole-Land. |
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